WARUM ICH MICH NICHT VERBIEGEN LASSE.
Chris Lohner landete 1973 eher zufällig beim ORF – und das, obwohl sie bis zu diesem Zeitpunkt selbst kaum ferngesehen hatte. Heute ist sie die bekannteste Stimme Österreichs: Seit Jahrzehnten begleitet sie Reisende mit ihren Durchsagen auf Bahnhöfen und in den Zügen der ÖBB. In dieser dritten von vier Folgen erzählt die Moderatorin, Schauspielerin und Autorin von ihren Anfängen, die mit einer Ansage für ein Skirennen in Schladming begannen und sie wenig später auch zur „Kasperlpost“ führten.
In dieser Episode blickt Chris Lohner hinter die Kulissen der anarchischen Kultserie „Kottan ermittelt“. Ein besonders persönlicher Teil der Erzählung ist ihre 14-jährige Beziehung zu dem jamaikanischen Tennisprofi und Musiker Lance Lumsden. Chris Lohner spricht offen über den Rassismus, der ihnen in den 1980er-Jahren entgegen schlug.
Zudem berichtet sie von Begegnungen mit zwei Persönlichkeiten, die ihre Sicht auf die Welt prägten:
Chris Lohner erklärt in dieser Folge außerdem, warum ein ehrlicher Blick auf die eigenen Schattenseiten für die Entwicklung notwendig ist und was für sie ein gutes Leben ausmacht: Bei sich bleiben und sich für nichts und niemanden verbiegen.